Erhältlich ab 6. April
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Eindrücke vom Kölner Treff ...

Kurz vor der Sendung beim Kölner Treff mit dem aufgehenden Star am Filmbranchen-Himmel Sonja Gerhardt. :) Es war wirklich schön mit ihr Gummibärchen zu teilen :)

Meine liebe Pressesprecherin Marion Nielsen und ich, bevor es mit der Sendung dem Kölner Treff im WDR losgeht. Mir geht ganz schön der Hintern auf Grundeis! So viele Prominente! Beweisfoto folgt :) ;)

Wir hatten sogar noch etwas Zeit Wien ein wenig zu erkunden. Und was soll ich sagen: Es ist auf jeden Fall eine Reise wert!

Mit meiner Pressesprecherin Anna Mohrmann beim ORF2 in Wien vor dem Dreh mit Vera Russwurm "Das kommt in den besten Familien vor"

Und ich wurde sogar zitiert!!! :D

Bild könnte enthalten: 1 Person, lächelnd, Text


Finnischer Schnee von gestern

By on Dezember 18, 2016

Titel: “Finnischer Schnee von gestern” ♥️ Taschenbuch ♥️ 398 Seiten ♥️ am 20. September 2016 erschienen ♥️ Autorin: Mina Teichert ♥️ Amazon Publishing ♥️ 9,99 Euro (eBook 4,99) ♥️


Inhalt:

Vivien ist seit 10 Jahren mit ihrem Verlobten Chris zusammen. Allerdings ist die Beziehung nicht perfekt und sie musste schon einige Fehltritte ihres Verlobten aushalten und verzeihen. Nun ist es wieder passiert und Vivien am Boden zerstört. Da beschließen ihre drei Freundinnen Solja, Meike und Esther, sie über Silvester nach Finnland zu entführen. Dort möchten sie ihre Probleme einmal für kurze Zeit vergessen und gemeinsam ein paar schöne Tage verbringen. Und natürlich soll Vivien Abstand zu Chris bekommen. Ihre drei Freundinnen könnten unterschiedlicher nicht sein: Da ist zum einen die schöne Solja, die scheinbar perfekte Politikergattin, Meike, eine Vorzeigepädagogin, und Esther, die sanfte Esoterikerin und Vierfach-Mama.

Doch schon bald wird klar, dass dieser Urlaub anders als geplant verlaufen wird. Denn schon die Reise nach Finnland ist sehr abenteuerlich. Auch zeigt sich, dass ihre Unterkunft alles andere als luxeriös ist, wovon die Mädels aber leider ausgingen… Auch lassen Unmengen von finnischem Schnee, viel Sekt, das Hervorkommen von bisher unbekannten Geheimnissen, das Auftauchen des niedlichen Arwo und der derben finnischen “Rocker” die Reise zu einem Selbstfindungstrip der besonderen Art werden.

Meine Meinung:

Schon alleine das Cover von “Finnischer Schnee von gestern” verspricht eine tolle Wintergeschichte. Ich habe mich sofort in das Buch verliebt und stürzte mich in das große Abenteuer Finnland, Schnee und gemeinsamer Urlaub von 4 sehr unterschiedlichen Freundinnen. Und ich bin auf keinen Fall enttäuscht worden. Die vier Mädels könnten unterschiedlicher nicht sein und schon nach den ersten paar Seiten habe ich breit gegrinst und die ein oder andere Parallele entdeckt. Der Schreibstil ist locker-flockig und ich hatte oft das Gefühl, dass ich mitten zwischen den vier Frauen saß und sozusagen hautnah dabei war.

Nein! Nicht noch mehr Katastrophen. Ich werde definitiv Urlaub von diesem Urlaub brauchen. (Kapitel 26)

Dieses Zitat fasst den Inhalt des Buches sehr gut zusammen. Zwischendurch ist bei dem ganzen Chaos der vier Freundinnen wenig von Erholung und Ruhe zu erahnen. Doch es gibt viel zu lachen, aber auch nachdenkliche Momente. Und spätestens als in dem kleinen Häuschen in Finnland mysteriöse alte Briefe auftauchten, war ich komplett gebannt von der Geschichte, denn es gab ein paar Rätsel zu lösen. Somit handelt es sich nicht nur um einen Frauenroman, sondern auch etwas Romantik und Spannung waren vorhanden. Für mich nahezu perfekt, vor allem, weil ich viel lachen konnte.

Zum Ende der Geschichte lösen sich die verschiedenen Fragen und Handlungsstränge wunderbar auf, so dass ich das Buch komplett zufrieden zugeschlagen habe. Ich würde allerdings sehr gerne weitere Geschichten über die vier Freundinnen hören, denn sie sind mir sehr ans Herz gewachsen. Und egal, was die vier zusammen machen, es verspricht immer irgendwie unterhaltsam zu sein. Denn man kann sich so toll wiederfinden und peinlich berührt zur Seite gucken 🙂

Mein Fazit:

Ich hatte – wie man wohl unschwer erkennen kann – unglaublich viel Spaß bei der Lektüre dieses Buches. Wer gerne einmal mitten in einem chaotischen Mädelstrip gefangen sein möchte, muss dieses Buch unbedingt lesen. Es bereitet viel Spaß, macht aber auch an der einen oder anderen Stelle etwas nachdenklich. Es gibt viele lustige Lebensweisheiten. Meine Lieblingsweisheit befindet sich in Kapitel 17 und lautet:

Ich denke, dass die Menschen, mit denen wir im Leben zu tun haben, entweder ein Test, eine Strafe oder ein Geschenk sind.

Ist doch so, oder?

Ich danke Mina Teichert und LovelyBooks sehr, dass ich dieses wunderbare Buch lesen durfte. Es waren sehr schöne Lesemomente ♥️

Meine Bewertung:

♥️ ♥️ ♥️ ♥️ ♥️


Eine tolle Rezi von Marcel Saint Julien

Cherryblossom 1: Die Zeitwandler von [Kamp, Mina]


Rezension:

Aufmerksam wurde ich auf "Cherryblossom 1 - Die Zeitenwandler" durch die Autorin, Mina Kamp, die einen Aufruf auf ihrem Profil startete, dass man eine Printausgabe des ehemaligen Oldigor-Verlag, im Tausch für eine Rezension erhalten kann, von dem noch wenige Ausgaben als Print vorhanden sind. Als Vielleser von Fantasy-Geschichten und ohne mich vorher über die Geschichte näher zu informieren, bewarb ich mich und erhielt den Zuschlag. Nach einem sympathischen Kontakt mit Mina, erhielt ich nur wenige Tage später den Jugendroman.

Ich bin mir nicht sicher, hätte ich das Buch im Buchhandel in der Auslage gesehen, ob ich es mitgenommen hätte. In der Printausgabe, die in Altrosa und Violett gehalten ist, ein junges Mädchen, umgegeben von Ästen mit den namensgebenden Kirschblüten, ließ mich eine bittersüße Romanze mit einer kleinen Dosis Fantasy vermuten. In der Regel ist ja ein vielversprechendes Cover oft der Grund zum Kauf, so wäre ich nachträglich enttäuscht, wenn mir der Auftakt zur Trilogie "Cherryblossom" verborgen geblieben wäre.

Die ersten Seiten sind für mich immer entscheidend, ob ich in die Geschichte reinkomme und ob sie Lust macht, weiterzulesen. Diese Frage kann ich mit einem klaren 'Ja' beantworten. Man kommt sofort in die Geschichte um Hanna rein, ein lockerer, jugendlicher und moderner Sprachstil, der aber dennoch seine Raffinessen hat und ganz und gar nicht platt daherkommt, wie man es von manchen Jugendromangeschichten manchmal kennt, die so salopp sind, dass es vor lauter Jugendsprachstil kaum noch Sinn ergibt.

Schon nach wenigen Seiten gewinnt die Geschichte richtig an Fahrt, in der man mit Hanna regelrecht mitfiebert, mitfühlt und auch wütend auf Hannas Umfeld ist, da ihr nach den ersten Vorfällen niemand so richtig eine Antwort gibt, wer und was sie ist, vor wem sie, wie es scheint, flieht, wer ihr Vater tatsächlich ist, denn ihr dämmert allmählich, dass er nicht der Business-Mann ist, den er vorgibt zu sein. Nur zu verständlich sind da auch die Bockigkeiten gegenüber ihrem vermeintlichen Retter Lennox, der auf gezielte Fragen Hannas. gekonnt mit Rhetorik ihr immer wieder ausweicht. Man fühlt mit Hanna regelrecht ihren Zwiespalt gegenüber Lennox, den sie, aufgrund seiner nonchalanten Art ablehnt und zeitgleich begehrt, wo im Laufe der Geschichte aus Begehren eine komplizierte Liebe wird, da Hanna ihre verborgenen Kräfte noch nicht gelernt hat, zu kontrollieren.

Üblicherweise wird zu einem Kapitelende der Plot meist abgeschlossen und wird schrittweise in das nächste Kapitel übergeleitet und somit in einen neuen Plot. Mina Kamp hat aber die Glanzleistung und die schriftstellerische Kunst, die Kapitel wie regelrechte 'Klippenhänger' enden zu lassen, dass man gar nicht anders kann, als weiterlesen, weil man einfach wissen will, wie der Handlungsstrang weitergeführt wird und vor allem, wo dieser endet. Denn hinter jeden Satz gibt es immer wieder eine neue Wendung, die aber nicht chaotisch ist, sondern die Autorin ganz genau weiß, wie sie in eine bestehende Handlung einen neuen Handlungsstrang einbindet, dass man dem gesamten Geschehen sehr gut folgen kann, auch wenn man schon die halbe Nacht gelesen hat (ja, ich war durchweg gefesselt und hoffte zur manch vorgerückter Stunde, es möge mal eine kleine Handlungspause kommen). Aber nein, Mina gönnt weder ihrem Charakter Hanna, noch dem Leser eine wirkliche Pause.

 

Die Hauptcharaktere sind sehr gut rausgearbeitet, dass man sich sie plastisch vorstellen kann und schrittweise erfährt man immer mehr über den Nachtalb Lennox und seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten, ohne dass man mit Informationen erschlagen wird. Man lernt die Charaktere richtig kennen. Lennox, der mal sehr selbstbeherrscht, mal zweifelnd und wankelmütig wird, ebenso in einem Strudel der Gefühle für Hanna und seiner Pflicht, die Loyalität gegenüber seinem Dienstherren, Hannas Vater, lassen ihn zu einer sehr interessanten Persönlichkeit werden, wo ich als Leser anfangs überlegte, ob er mir sympathisch sein sollte oder ich ihn doch nicht so mag. Ist er ein oberflächlicher Beau oder ein tiefsinniger, verantwwortungsbewusster junger Mann...

 

Ebenso toll kommen die Nebencharaktere heraus. Eine alte Freundin von Lennox, Olivia, ein bildschöne Asiatin, die den Luxus liebt, Blut ihrer Eroberungen trinkt, was die Männer ihr förmlich anbieten, nur um in ihrer Nähe sein zu dürfen, die es aber auch nicht lassen kann, Hanna immer wieder zu necken und die die gefahrvolle Reise eher amüsant, als bedrohlich findet, weil es ihrem Leben so eine gewisse Action reinkommt. Eigentlich eine oberflächliche Zicke mit einem doch immer wieder durschimmernden, guten Kern. Die Dialoge zwischen ihr und Hanna, die kleinen Sticheleien oder wenn sie den eigentlich toughen Lennox und dessen Nicht-Freund-nicht-Feind Hexer Ben immer wieder auflaufen lässt, ihren Pragmatismus, Situationen zu lösen, lässt den Leser in der rastlosen und spannungsgeladenenen Handlung immer wieder schmunzeln und auflachen.

 

Fazit:

Ein richtig toller Auftakt einer Fantasy-Trilogie, die mir beim Lesen enorm viel Spaß gemacht hat und ich jeder und jedem LiebhaberIn von Fantasy mit gutem Gewissen auf die Nachtkonsole oder ins Reisegepäck für den bevorstehenden Urlaub legen kann. Sehr flüßiger Schreibstil, mit nicht nur einem logischen Handlungsstrang durch immer wieder überraschende Wendungen und neuen Ereignissen.

Gewünscht hätte ich mir jedoch ein kleines Glossar im Buch oder als Lesezeichenbeigabe, wo die Fähigkeiten der Zeitwandler nochmal nachlesbar sind und welche Kräfte diese haben, was hin und wieder für eine bessere Übersicht hilfreich gewesen wäre.

 

Wer beispielsweise die Buchreihen "Libris Mortis" von Peter Schwindt, die Reihe "Der Monstrumologe" von Rick Yancey oder "Die Chroniken der Unterwelt" von Cassandra Clare kennt, wird von Mina Kamps Reihe "Cherryblossom" mehr als begeistert sein.

 

 Hier geht´s zur Rezi

 

Hier könnt ihr euch die Meinung von "lostinbooks" zu meinem 1.Teil von Cherryblossom anschauen. :)